Sehenswürdigkeiten


Palais

Im Zentrum des Großen Gartens steht das für Kurprinz Johann Georg III. erbaute Palais. Dieses Palais Prinz Georg gilt als Sachsens ältester Barockbau.

Zusammen mit der ersten Gartenanlage entstand es unter Architekt Oberlandbaumeister Johann Georg Starcke von 1678-1683.

Das Palais ist in einem eigentümlichen deutschen Barockstil mit starker horizontaler und vertikaler Gliederung gehalten. Auffällig ist der H-förmige Grundriss und der üppige, aber sehr streng geordnete Schmuck. Die Außenfassade zieren Vollplastiken, Ornamentplastiken, Girlanden, Gehänge, Friese, Reliefplatten, Pilasterkapitelle und Vasen.

Was ursprünglich "nur" ein fürstliches Gartenhaus war, ist heute ein prunkvolles Kunstwerk. Es wird als Sommerveranstaltungs- und Ausstellungsgebäude genutzt. An der Südost-Seite des Palais liegt der 1715 entstandene Palaisteich mit Springbrunnen. Die andere (Nordwest-Seite) ziert der so genannte Schmuckplatz mit Blumenbeeten und Statue Die Zeit raubt die Schönheit.

Im Palais findet man:

[Foto] [Foto: am Abend] [Foto: bei Nacht]


Parkeisenbahn

Die Parkeisenbahn im Großen Garten wurde um 1931 anlässlich der Internationalen Hygiene-Ausstellung gebaut und war nur für kurze Zeit geplant. Sie hat eine Spurweite von 15 Zoll (381 mm). Auf der 5,6km langen Strecke befinden sich 5 Bahnhöfe:

Bei der Neueröffnung am 1. Juni 1950 (Tag des Kindes) waren nur wenige Posten durch Kinder besetzt. Zu DDR-Zeiten hieß sie "Pioniereisenbahn" und fuhr unter Leitung der Verkehrsbetriebe. Auch heute wird sie mit Unterstützung von Kindern und Jugendlichen Jungeisenbahnern betrieben.

Zum Fuhrpark der Parkeisenbahn gehören 2 Dampflokomotiven: Lisa und Moritz, sowie 2 Elektrolokomotiven, welche den gesamten Betriebstag mit einer Akkuladung fahren können.

[Foto: Wagons] [Foto: Lokomotive in Fahrt] [Foto: Dampflok]

[Parkeisenbahn-info]


Freilichtbühne

Die Freilichtbühne Großer Garten befindet sich nahe der Kreuzung Tiergartenstraße-Karcherallee am Südende. Sie wird von Mai–September für Open Air Konzerte und Veranstaltungen aller Genres genutzt. Bankreihen in Amphietheaterform bieten 4700 Sitzplätze. Im Stadtjargon wird die Freilichtbühne „Junge Garde“ genannt. Auf einer Tafel am Eingang der Freilichtbühne findet man den Grund hierfür:

AUF VORSCHLAG UND MIT TATKRÄFTIGER UNTERSTÜTZUNG DER FREIEN DEUTSCHEN JUGEND UNSERER STADT WURDE IM NATIONALEN AUFBAUWERK DAS FREILICHTTHEATER »JUNGE GARDE« IM JAHRE 1955 ERBAUT.

Im Sommer finden oft Konzerte statt. So spielten hier schon Lenny Kravitz, Bushido, Roberto Blanco und viele andere.

[Foto] [Foto: Eingang] [Foto: Bühne]


Parktheater

Das Parktheater befindet sich unmittelbar am Palaisteich und bietet zirka 1000 Besuchern Platz. Es hat die Form eines kleinen, von Hecken umrahmten Amphietheaters. Im Sommer gibt es hier Theater-Aufführungen und Freiluft-Konzerte.

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Puppentheater

Das Freilichtpuppentheater Sonnenhäusel liegt direkt an der Herkulesallee im Wald, in der Nähe des Botanischen Gartens. Eine Spielstätte mit etwa 350 Zuschauerplätzen. Es wurde 1955 gebaut. Wie der Name erahnen lässt Theater für Kinder.

[Foto] [Foto: Sonne]


Carolasee

ein aus dem Kaitzbach gespeister Teich mit Springbrunnen. Eine kleine Brücke führt von der Tiergartenstraße hinüber zum Carolaschlösschen, einem Restaurant mit Paddelbootsverleih und Biergarten im Sommer. Enten, Schwäne und Karpfen bewohnen das kleine Gewässer. (Tiere füttern ist eine Ordnungwidrigkeit!)

Oft finden sich auch Schiffsmodellbauer, die hier ihre funkgesteuerten Mini-Dampfer fahren lassen.

[Foto] [Foto: Brücke] [Foto: Carolaschlösschen]


Drachenwiese

Die Drachenwiese ist die größte Freifläche im Großen Garten. Sie befindet sich an der nordöstlichen Ecke zwischen Neuteich und Karcherallee. Zum Kirchentag 1983 war sie Ort der Abschlussveranstaltung mit etwa 100.000 Teilnehmern.

An der Drachenwiese liegt der von idyllischen Parkbänken gesäumte Neuteich, der mit dem Carolasee durch einen Kanal verbunden ist.

[Foto] [Foto: Heuernte]


Herkulesallee

Die Herkulesallee verläuft parallel zur Hauptallee des Großen Gartens und bietet eine Kilometerlange Sichtachse von der Herkulesstraße jenseits der Karcherallee bis zum Rathausturm. Von dessen Spitze grüßt ein 4m hoher, goldener Herkules als Rathausmann.

Sachsens König August »der Starke« II. sah sich selbst gern als kraftstrotzenden Helden. Was die Anfertigung der vielen Herkules-Skulpturen durch Permoser erklärt.

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Mosaikbrunnen

Der in geometrischen und floralen Formen gestaltete Brunnen aus Mosaiksteinen befindet sich in der Nähe des Sportplatzes. Von Stadtbaurat Hans Poelzig im Jahr 1926 anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung geschaffen, leuchtet er nachts.

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Dahliengarten

Eine Ausstellung von Blumen, vor allem Dahlien verschiedenster Farben an der Fürstenallee. Für Blumenfreunde sind alle Gewächse mit Namensschildern versehen. Ein Brunnen im Zentrum und schattige Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

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Staudengarten

Zwischen Dahliengarten und Schmuckplatz liegt ein weiterer, in sich abgeschlossener Garten. In diesem als Staudengarten verzeichneten Areal findet man Rhododendren.


Weißer Garten

Ein Geheimtipp liegt auf der anderen Seite des Schmuckplatzes: in dem nur auf wenigen Karten verzeichneten Weißen Garten findet man eine kleine Skulptur einer Quellnymphe versteckt.

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